Jean-Georges Klein

Jean-Georges Klein widmet sich der Küche der Villa René Lalique mit einem fünfzehnköpfigen Team.
Zusammen mit seinem ganzen Team hat er mehrere Menüs zusammengestellt, die Einblick in seine kreative Welt gewähren. Zur Seite steht ihm der Chef-Sommelier Romain Iltis, mit dem er die Speisekarte akribisch durchgegangen ist, um Kombinationen von Gerichten und Weinen zu finden, dank denen der Geschmack des Gerichts und das Aroma des Weins sich zur vollen Entfaltung gegenseitig ergänzen. Der Chef-Pâtissier Nicolas Multon schöpft wie schon der Künstler René Lalique seine Inspiration aus der Flora, und wenn man die Speisekarte liest, fühlt man sich da und dort etwas nördlich in die Hügelwelt versetzt: „Zurück aus dem Wald“, „Zurück aus den Vogesen“.
Unter der Führung von Patrick Meyer bietet das Service-Team den Gästen ein faszinierendes Schauspiel.

 
Am 1. Februar 2016, knapp drei Monate nach seiner Eröffnung wird das Restaurant der Villa René Lalique mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet. Diese Auszeichnung für höchste Qualität und Konstanz bei kulinarischen Leistungen gebührt dem Spitzenkoch Jean-Georges Klein, der seit dem 18. September 2015 in der Küche der Villa René Lalique waltet.

 
Nach seiner Ausbildung an der Hotelfachschule in Strassburg (1967 bis 1969) arbeitet Jean-Georges Klein jahrelang als Oberkellner im Restaurant seiner Mutter Lilly, dem „L’Arnsbourg“. Erst mit vierzig Jahren wechselt er als Autodidakt in die Küche, entdeckt dort seine Leidenschaft und lebt sein Streben nach Perfektion aus. Er übernimmt das Restaurant und wird bereits ein Jahr später, 1988, mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet; der zweite Stern folgt 1998 und der dritte, die höchste Michelin- Auszeichnung, 2002. Zwei Jahre danach wird er zudem vom französischen Gastronomieführer „Champérard“ zum „Chef de l’année“ gekürt, und auch der deutsche Restaurantführer „Schlemmer Atlas“ ernennt ihn zum „Spitzenkoch des Jahres“; das französische „Bottin Gourmand“ erteilt ihm seinen vierten Stern. Auf dem Teller finden Kleins Minimalismus und sein Wagemut zusammen: „Jeden Tag wage ich Assoziationen, Kontraste, unwahrscheinliche Geschichten; ich versuche es, ich gehe Risiken ein… .“ Seine Gerichte sind farbenfroh und kontrastreich sowohl für die Augen als auch für den Gaumen und den Biss.



Paul Stradner

Seit Oktober 2017, steht Paul Stradner, ehemalige Chef im Zwei-Sterne-Restaurant des Luxushotels Brenners Park-Hotel & Spa in Baden-Baden, an der Seite von Jean-Georges Klein. Die beiden Spitzenköche stehen sich auf kulinarischer und menschlicher Ebene nahe.

Dass Paul Stradner sich der Villa René Lalique bzw. Jean-Georges Klein anschliesst, ist kein Zufall, sondern die logische Folge einer langjährigen, erfolgreichen Zusammenarbeit. Die beiden Spitzenköche stehen sich auf kulinarischer und menschlicher Ebene nahe. Denn bevor Paul Stradner im Jahr 2012 die Führung in der Küche des Brenners Park-Hotels übernahm, wirkte er für Jean-Georges Klein im Drei-Sterne-Restaurant L’Arnsbourg in Baerenthal (Frankreich). Seine Ausbildung absolvierte er in weltbekannten Restaurants – so in der Schwarzwaldstube des Hotels Traube Tonbach in Baiersbronn (3 Michelin-Sterne) oder im Cerf in Marlenheim (damals 2 Michelin-Sterne). Bereits zu jener Zeit wurde Jean-Georges Klein auf ihn aufmerksam.

Während der fünf Jahre an der Spitze der Küche im Brenners Park-Restaurant vermochte Paul Stradner in Anlehnung an die grossartigen Klassiker seiner Jugend und mit einer innovativen Note seinen eigenen Stil zu entwickeln. Sein überragendes Talent brachte ihm in Baden-Baden nach wenigen Monaten auch bereits zwei Michelin-Sterne ein. Paul Stradner gehört somit zu den jüngsten Küchenchefs, die diese Auszeichnung in Deutschland entgegennehmen durften. Im Jahr 2016 kommt Stradner auch bei Gault & Millau zu Ehren: Das Brenners Park-Restaurant erhält 18 Punkte und Paul Stradner wird zum „aufsteigenden Stern“ in Deutschland.